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Kulturreiche Berglandschaften

Der gebirgige Nordwesten von Iran

Einen guten Einblick in die ethnische und kulturelle Vielfalt Irans erleben Sie im Nordwesten des Landes. Wenn sie etwa in Täbris den Flughafen oder Bahnhof verlassen, werden Sie eventuell Ihren Ohren zunächst nicht trauen: Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Sie nun kein Persisch mehr hören sondern Azeritürkisch, die zweitverbreiteste Sprache Irans. Denn die Provinzhauptstadt Täbris liegt in der Provinz Ost-Aserbaidschan, einer der insgesamt vier Provinzen in Nordwestiran, in denen Azeritürkisch die mehrheitliche Alltagssprache ist.

Die azeritürkisch-sprechenden IranerInnen werden in Iran als iranische „Türken“ oder „Azeris“ bezeichnet und sind, obwohl ihre Muttersprache nicht mit dem Persischen verwandt ist, ein integraler Bestandteil der Kultur Irans. Die Provinzen Ost- und West-Aserbaidschan, Ardabil und Zandschan sind besonders bei Wanderern beliebt: Im Elburs-Gebirge lassen sich herausfordernde Gipfel von Bergsteigern und Kletterern erklimmen, wie etwa der Alam Kuh, oder entdecken Sie das Höhlendorf Kandovan, das wie viele andere Natur- und Architekturspektakel in Iran zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Ein ganz besonderes Erlebnis bieten die heißen Thermalquellen in Ardabil, wo Sie sich einen Wellness-Aufenthalt zwischendurch gönnen können.

Auch Richtung Süden, durch die westlichen Provinzen des Landes, bricht die kulturelle Vielfalt nicht ab: Bei einer Reise durch dieses alte Kulturland begegnen sich arabische, armenische, kurdische, persische und türkische Einflüsse. In den Provinzen Kordestan, Ilam und Kermanschah befinden Sie sich in Iranisch-Kurdistan, in dem neben den Kurden ebenfalls Luren leben und im Süden der ehemals nomadische Stamm der Bakhtiaren ansässig ist. Auch die kurdische Region bietet traumhafte Landschaften mit einer großen Reihe von Flüssen, Seen, Gletschern und Höhlen.
Der Schrein von Ardabil
Elgoli Park Tabriz
Straße in Tabriz
Schrein von Ardabil
Muqarnas im Schrein von Ardabil
Der Schrein von Ardabil © Homa Reisen
Elgoli Park Tabriz © Homa Reisen
Straße in Tabriz © Homa Reisen
Schrein von Ardabil © Homa Reisen
Muqarnas im Schrein von Ardabil © Homa Reisen

Reisezeit

Sollten Sie im Sommer nach Iran reisen, so empfiehlt sich ein Besuch dieser Region, denn der Nordwesten des Landes ist klimatisch von seiner hohen Lage und Gebirgsketten geprägt und das Wetter zur heißen Jahreszeit hier um einiges erträglicher als im Rest des Landes. Besuchen Sie die Provinz im Winter, so lohnt sich ein Ausflug oder ganzer Skiurlaub zum erloschenen Vulkan Sabalan, auf dem sich das größte Skigebiet Irans erstreckt.

Infrastruktur und Reisemöglichkeiten

Die aziertürkisch-sprachigen Provinzen lassen sich von Teheran aus sehr gut mit dem Zug erreichen, mit dem Sie neben einer komfortablen Reise ebenfalls in den Genuss der wunderschönen Landschaft kommen. In den kurdischen Gebieten sind Sie primär auf Busse und Autos angewiesen. Für längere Strecken empfehlen wir, einen im Vorhinein gebuchten Fahrer den vor Ort verfügbaren Ferntaxis vorzuziehen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie sich der irakischen Grenze nähern.
Ihre Reise nach Iran – Homa Reisen ist für Sie da
Unabhängig davon welches Klima Sie bevorzugen, ob Sie mehr Stadt- oder Landmensch sind, lieber die Meer- oder Bergluft genießen, ob Sie lieber fliegend von A nach B kommen oder gerne Boden unter den Füßen haben – wir und unsere KollegInnen vor Ort freuen uns, Sie beraten und Ihre Reisewünsche erfüllen zu können.



Die Vielfalt der verschiedenen Regionen Irans

Um noch einen besseren Eindruck von der Vielfalt der verschiedenen Regionen Irans zu erhalten, finden Sie hier noch ausführlichere Informationen und Bilder zu den sieben Großregionen des Landes. Falls Sie eine individuelle Reiseroute durch Iran planen, empfehlen wir Ihnen als Faustregel, pro Woche ein bis maximal zwei Großregionen zu bereisen, obwohl es natürlich auch möglich ist, mit dem Flugzeug schnell weitere Distanzen zurückzulegen.

Homa Reisen Iran Karte